Vor dem Hintergrund von konvergenten Internetangeboten und Geschäftsmodellen stellt sich die Frage, wie bestehende und künftige Geschäftsmodelle webseitenübergreifend von semantischen Technologien profitieren können. Das Web 2.0 hat die User-Interaktion nachhaltig geprägt. Aus der Einbahnstraße Internet, in der lediglich die großen Anbieter Content und Produkte zur Verfügung stellten ist ein farbenfroher, da individueller Datenhighway in jegliche Richtungen entstanden. Die Fülle an Inhalten und Produkten für jedes Individualinteresse verändern das Internet und die Struktur der bestehenden Anbieter. Um jedoch alle Möglichkeiten des social Webs nutzen zu können erfährt das Thema Semantik einen immer größeren Zuspruch. Inhalte zu nutzen, mit Produkten wertschöpfend zu verbinden, jegliche Daten zu aggregieren und genau am "Point of Interest" des Nutzers auszuliefern hebt erst das Potential des social Webs. Im Zuge dieser Entwicklungen wird das SemanticCamp, welches am 19.6. im Rahmen des 3. Dresden Future Space in der HomeBase Berlin stattfindet, ein gegenseitiger Austausch von Content- und E-Business-Anbietern über Theorie und Praxis sein. Die Blue Chips des Internets treffen Startups und Visionäre. Das SemanticCamp wird Denkanstoß, Nährboden und Treffpunkt für künftige Entwicklungen. Das SemanticCamp, damit T-Systems MMS und Qimaya, wird Webseiten-Betreibern aufzeigen, wie sich Visits, Page Impressions und Umsätze durch semantische Funktionen erhöhen lassen. Im Vordergrund steht nicht die Forschung, sondern der schon jetzt verfügbare Nutzen für profitorientierte Unternehmen im Internet. Ein semantisches Internet erkennt und verknüpft die Bedeutung von Daten. Das „Web of Things“ ist das künftige „Web of Business“.