Semantik, ein neues Buzzword und Quell für Diskussionen zwischen Entwicklern, wurde auf dem SemanticCamp im Rahmen des 3. Dresden Future Space in der HomeBase Berlin anders als üblich beleuchtet. Was bedeutet Semantik für Anwender und wie könnte eine konkrete Anwendung in Webseiten aussehen? Haben sich bisher lediglich Entwickler über Semantik ausgetauscht, standen die Anwendungen in Webseiten diesmal im Vordergrund. Synonyme und Assoziationen lösten Technikaspekte ab. Die Sessions behandelten Themen wie eCommerce, wertschöpfende Inhalte, passives Suchen (Roy Uhlmann), aber auch Einblicke in die Suchmaschine Wolfram Alpha (Dr. Klaus Holthausen). Robert Basic wurde lokal und stellte sein Projekt Buzzriders.com vor. Die Aggregation von Inhalten für und durch Nutzer verknüpft mit sozialer Kommunikation. Das Netz gewährt wieder mehr Einblicke und rückt näher an den Nutzern. Jens Oellrich konnte diesen Aspekt mit der Vorstellung der Thesen des Teneriffa IdeaCamp nur unterstützen. Modularisierte Angebote lassen Intermediäre zu „Best Service“ statt „Full Service“ Anbietern werden. Die Bandbreite, so konnte man feststellen, ist größer als die einer semantischen Suche. Semantische Unterstützung durch Automatisierung. Die abschließende Diskussionsrunde förderte die Notwendigkeit semantischer Anwendungen zu Tage, seitdem das Web 2.0 die Schaffung von Millionen von Informationen förderte. Die Beseitigung des Grundrauschens im Web, Informationen aktiv statt passiv dezentralisiert das Web durchfließen zu lassen. Gerade diese Aspekte sollen es ermöglichen Dinge oder Informationen zu finden, an die der Nutzer noch nicht einmal dachte. Mit dem Ausdruck Semandipity (Serendipity: http://de.wikipedia.org/wiki/Serendipity) brachte es Willi Schroll (https://www.xing.com/profile/Willi_Schroll oder http://www.community.dresdner-zukunftsforum.de/node/1528) in der Diskussionsrunde auf den Punkt. Erst ein Zukunftsforscher bringt Zustand und Vorgang zusammen. Losgelöst von jeglichen technischen Anforderungen.