Don Tapscott spricht beim 3. Dresdner Zukunftsforum (5. Juni 2008, 11:00 bis 12:00 Uhr) über die Bedeutung von New Web und New Enterprise für Innovation, Vermögensbildung und Erfolg. Hier das Abstract zu seinem Vortrag:
Web 2.0, von Nutzern selbst erstellte Multimedia-Inhalte und Social Networking werden zurzeit heiß diskutiert. Dabei geht es nicht einfach darum, eine User Group ins Leben zu rufen oder ein Video auf YouTube zu veröffentlichen. Was das Thema so spannend macht, ist die Tatsache, dass sich hier ein ganz neuer Produktionsansatz entwickelt. Dank des Internets konnten sich Unternehmen völlig neue Methoden erschließen, um Innovation und Wertschöpfung zu fördern und global zu interagieren.
Der alte Grundsatz, dass man die Besten einer Branche nach Möglichkeit ins eigene Unternehmen holen und sie dort halten sollte, wird dabei hinfällig. Da die Kosten für eine globale Kooperation rapide sinken, können Unternehmen in immer stärkerem Maße auf einen weltweiten Pool von Ideen, Innovationen und Kompetenzen zugreifen.
Don Tapscott, der wohl bekannteste IT-Stratege und Vordenker im Bereich neue Geschäftsmodelle, behandelt die Bedeutung von New Web und New Enterprise für Innovation, Vermögensbildung und Erfolg, aber auch die Auswirkungen auf Politik, Bildung, Gesellschaft und Kultur – er geht davon aus, dass eine weltweite Führungskrise bevorsteht.
Tapscotts Buch “Wikinomics. Die Revolution im Netz” war 2007 ein Bestseller in den USA und wurde bis jetzt in 20 Sprachen übersetzt. Dan Tapscott ist Gründer und Vorstandsvorsitzender des Beratungsunternehmens “New Paradigm” und hat bereits 11 Bücher veröffentlicht. Er unterrichtet Management an der Rotman School of Management der University of Toronto.





